LearnTec Nachlese: Generelle Unzufriedenheit

Checkpoint E-Learning hat die Ergebnisse einer (wohlgemerkt nicht repräsentativen) Umfrage zur LearnTec 2005 veröffentlicht. Eine allgemeine Enttäuschung – die auch in dieser Umfrage in Erscheinung tritt – war schon auf der Messe selbst zu spüren, und so sehen sich Prof. Uwe Beck und Prof. Winfried Sommer als die "Väter" der LearnTec in der Pflicht, zu reagieren.

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BMBF: Empfehlungen für die Ausrichtung des Förderprogramms "Neue Medien in der Bildung"

Jochen Robes schreibt zum Förderprogramm:

Es geht um das besagte BMBF-Förderprogramm "Neue Medien in der Bildung", in das in den letzten fünf Jahren 70 Mio Euro für die Einführung Neuer Medien und eLearning-Konzepte in die berufliche Bildung und Schule zur Verfügung standen.

Das Programm ist unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Gerhard Zimmermann einer Auditierung unterzogen worden. Die im Abschlussbericht vom September 2004 formulierten Empfehlungen folgen zwei Prämissen:

  1. breite Akzeptanz bei Lehrenden und Lernenden
  2. effiziente Entwicklung und Verbreitung der neuen Medien in der beruflichen Bildung

Es ist beachtenswert, dass auch diese Arbeitsgruppe die Notwendigkeit einer neuen Lehr- und Lernkultur als oberstes Förderungsziel ausgesprochen hat, da nur mit diesem "neuen"

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Noch ein EU-gefördertes E-Learning-Projekt: ELEKTRA

Das Bundestechnochnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e.V. (bfe) hat ein weiteres E-Learning-Angebot initiiert, das durch EU-Mittel gefördert wird. Von der Pressemittelung ist leider nicht auf das Angebot zu schließen, aber wenn man sich die E-Learning-Angebote des bfe einmal anschaut, liegt der Schluss nahe, dass es sich um einen weiteren klassenraumbasierten "Kurs" handeln wird.

Einsatzmöglichkeiten von eLearning in der Landwirtschaft

Die Andreas Hermes Akademie richtet zusammen mit dem Verband der Landwirtschaftskammern und dem Deutschen Bauernverband die Tagung e-Learning – eine Herausforderung für die moderne Aus- und Weiterbildung im Agrarbereich aus. Aus dem Veranstaltungshinweis:

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Was kostet E-Learning?

Vorletzte Woche hatte ich ein interessantes Gespräch. In dem Unternehmen, bei dem das Gespräch statt fand, wird darüber nachgedacht, ob und wie man Mitarbeiter in einem bestimmten Bereich schult. Die Zielgruppe umfasst über 1.000 Personen quer durch die verschiedensten Tätigkeitsfelder. Wenn man so etwas auf die klassische Art lösen möchte, also mit Präsenzschulungen, dann kann man eine grobe Kostenrechnung aufmachen:

Schulungsdauer:                 2 Tage
Größe der Zielgruppe:       1.000 Teilnehmer
Größe der Veranstaltungen:     15 Teilnehmer

Zur Schulung aller Teilnehmer sind ungefähr 70 Veranstaltungen notwendig, das macht 140 Schulungstage. Die absoluten Kosten für die Trainer würden sehr hoch ausfallen, selbst wenn man günstige 1.000 EUR pro Tageshonorar ansetzt:

140 Tage x 1.000 EUR/Tag = 140.000 EUR

Man fragt sich vielleicht spätestens jetzt, wenn nicht hier der Einsatz von E-Learning lohnt, wann dann? In der Tat würde es nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn man die Weiterbildung nicht mittels E-Learning günstiger realisiert bekommen. Doch wenn ein gewisser Grad an Qualitätsanspruch hinzukommt ist die aufzustellende Kalkulation gar nicht mehr so eindeutig, wie die folgende Rechnung zeigt.

Trends im E-Learning: Wo gibt es die Informationen?

Jochen Robes (leider derzeit ohne Trackback-Funktion) hat eine Liste der Personen und Instituionen zusammengestellt, die man lesen muss, um über die Trends auf dem internationalen E-learning-Markt auf dem Laufenden zu bleiben. Seine Liste umfassst fünf Personen:

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LearnTec 2005: Zitat des Jahres

Vielen Dank an Jochen Robes für dieses Zitat von Dietmar Treichel aus dessen Vortrag Learning Communities:

E-Learning entwickelt sich [...] von der individualisierten, formalen Instruktion zur prozessnahen, kollaborativen Community, die Social und Corporate Capital hervorbringen kann.

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