Bewerbung

AGG: Falsche Anrede kein Indiz für Diskriminierung

Nach langer Zeit einmal wieder etwas zum AGG: Eine Bewerberin hatte eine Absage erhalten, in der sie mit Sehr geehrter Herr … angeredet worden ist. Sie klagte, weil sie aus der falschen Anrede schloss, dass sie die Absage auf Grund ihres Migrationshintergrundes (sic!) erhalten hatte.

Das Arbeitsgericht Düsseldorf hat nun die Klage mit der Begründung abgewiesen, eine Verwechselung der Anrede könne auch ein einfacher Fehler gewesen sein und ist kein Beweis für eine Diskriminierung.

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