förderprogramm

Budgets im Forschungsfördergelderdschungel

Christiane Schulzki-Haddouti hat auf KoopTech wieder einmal ein schönes Stück Recherchearbeit veröffentlicht: Zahlenrätsel zum Innovationsstandort Deutschland. Sie wollte ermitteln, welche Forschungen mit welchen Budgets gefördert werden und dann an Hand der Budgegröße versuchen, eine politische Priorität zu ermitteln. Allerdings geben die Bundeshaushalte eine solche Aufschlüsselung nicht her und auch die Forschungsgemeinschaften haben nichts vergleichbares veröffentlicht:

E-Learning-Blog: 

taz: Projektdokumentation vs. Public Relations

Beim Lesen des taz-Artikels »Wie PR-Strategen Themen plazieren: Die getarnten Zulieferer« musste ich doch schon ziemlich schmunzeln, da mich das geschriebene ein wenig an die vielen mit öffentlichen Geldern geförderten E-Learning-Projekte erinnert hat.

Morgen in der taz: »Die Angst vor dem User«

Markus Beckedahl, der unter anderem hinter netzpolitik.org steht, hat einen Kommentar und leidenschaftlichen Appel zum morgen stattfindenden »IT-Gipfel« der Bunderegierung mit Vertretern der IT-Wirtschaft und ausgewählten Wissenschaftlern verfasst, der morgen in der taz erscheint:

E-Learning-Blog: 

Im Vergleich hat Deutschland wenige technologieorientierte Start-Ups

Deloitte hat eine Liste der 500 am schnellsten wachsenden Technologiefirmen aus Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA) zusammengestellt. Dabei schneidet Deutschland nicht sehr gut ab, wie Wolfgang Sommergut schreibt:

E-Learning-Blog: 

Förderung und Leuchtturmprojekte

Durch meinen Beitrag zum Theme Web 2.0 und Förderung habe ich noch ein wenig über das Thema Förderung nachdenken müssen. Mit einer Förderung will der Staat Entwicklungen in den verschiedensten Bereichen vorantreiben. Dabei kann man natürlich nicht vorhersagen, welche Förderung tatsächlich sinnvoll sein wird. Das ist so wie mit dem Marketing. Man weiß zwar, dass 50% des Budgets zum Fenster hinausgeworfen sind, man weiß aber nicht welche Hälfte das ist.

Web 2.0, Bildung und staatliche Förderung - geht das zusammen?

Interessant sind die Beiträge von Jan Schmidt und Jochen Robes über den Bericht der Expertenkommission Bildung mit neuen Medien: »Web 2.0: Strategievorschläge zur Stärkung von Bildung und Innovation in Deutschland«. Als ich vom Thema zum ersten mal gelesen hatte, musste ich ja fast ausrufen: »Oxymoron! Oxymoron!«

Recherchearbeit

In einem ersten Schritt wurde mit einer Umfrage unter 32 in Nordrhein-Westfalen ansässigen Organisationen [...] die Anforderungen an die künftigen Weiterbildungsangebote ermittelt. Demnach verfügen etwa 75 Prozent der befragten Unternehmen über eigene Mitarbeiter, welche sich hauptsächlich mit der Wartung und Betreuung der IT Systeme befassen.

Geschäftsmodell für Open Source im Bildungsbereich?

ELGG als Businessmodell ist gescheitert. Dave Tosh, der hinter dem ELGG-Projekt steht, hat dieses Scheitern in einem (leider nicht öffentlichen) Beitrag beschrieben. Natürlich ist Dave enttäuscht und sucht nach Gründen. Einen dieser Gründe sieht er in Open Source:

Having worked on a true open source project for more than three years I am now more convinced than ever that the open source model does not work.

Vieles von dem, was Dave Tosh geschrieben hat, wird von Stephen Downes entkräftet. Aber natürlich hat auch Stephen kein Patentrezept parat, wie man ein erfolgreiches Geschäftsmodell auf Open Source gründen kann. Aber es gibt auf der Welt auch nur ganz wenige Menschen, die ein Patentrezept für Geschäftsmodelle irgend einer Art haben.

Seiten