Jabber

Zwei Jahre Webmontag Kiel und der Bildungsgipfel

Monag war einmal wieder Webmontag. Mittlerweile findet dieses informelle Treffen von Web 2.0-Interessierten schon seit zwei Jahren in Kiel statt. Also: Happy Birthday, Webmontag Kiel ;-)

Das Treffen war nach kleineren Startschwierigkeiten mit meinem eigenen Vortrag (ich war schlecht vorbereitet, weil ich schlicht nicht daran gedacht hatte, dass nicht jeder wie selbstverständlich etwas mit dem Begriff Jabber anfangen kann, sorry) einmal mehr hoch interessant, da passend zum anstehenden »Bildungsgipfel« zum Ende über den taz-Artikel Blogs geben Lernen wieder Sinn von Lisa Rosa diskutiert worden ist. Im Grunde waren sich alle einig, dass der Einsatz von Web 2.0-Anwendungen eine sinnvolle Bereicherung für die Schulen darstellt. Bedenken gab es eigentlich vor allem im Hinblick auf Prviatssphäre und Sicherheit.

Jabber in 8 Schritten einrichten

Jabber Chatraum eingerichtet

Der Jabber-Server hier auf tschlotfeldt.de läuft ganz prächtig. Die Umstellung auf meine neue Jabber-ID ts@jabber.tschlotfeldt.de war ebenfalls problemlos. Ein Chat-Raum unter dem Namen

E-Learning@conference.jabber.tschlotfeldt.de

ist auch schon eingerichtet.

Wer es ausprobieren möchte ist herzlich eingeladen!

E-Learning-Blog: 

Jabber rockt

Ich spiele gerade ein wenig mit Jabber rum. Jabber ist die Bezeichnung für ein standardisiertes Instant Messaging. Instant Messaging, dass ist ICQ, MSN, Yahoo, AIM, GoogleTalk, Skype und eben auch Jabber (hier gab es mal eine Umfrage über die Nutzung von IM).

Jabber ist ziemlich cool. Denn Jabber beruht im Gegensatz zu den meisten anderen Diensten auf offenen Standards. Bei MSN, Skype etc. ist man auf die Server der Anbieter angewiesen. Man muss sich dort einloggen und man weiß nicht so genau, was mit den eigenen Daten geschieht (die Nutzungbedingungen sind allerdings erschreckend). Jabber dagegen ist wie E-Mail ein offenes System, die Technik dahinter ist standardisiert (eben wie bei E-Mail) und es gibt offene (Open Source) Software. Jabber ist als ein dezentraler Dienst realisiert. Man kann seinen eigenen Jabber-Server fahren, auf dem dann die Mitarbeiter eines Unternehmens oder die Mitglieder einer Lerngruppe ihre Jabber-Accounts haben. Als Anwender macht es keinen Unterschied, ob man mit jemanden chattet, der seinen Account auf dem gleichen Server hat oder auf einem Server auf der anderen Seite des Erdballs. Damit ist das Jabber-System ähnlich robust konzipiert wie das E-Mail-System.

Ich will nicht darauf eingehen, welche Nachteile man sich mit proprietären IM-Diensten einhandelt, sondern einfach mal die coolen Feature von Jabber aufzählen:

Social Software sorgt für Innovationen in Unternehmen

In dem Beitrag »Blogs und Wikis sorgen für Innovation im Unternehmen« auf silicon.de kommt unter anderm Peter Schütt, Leiter Knowlegde Management der IBM Software Group, zu Wort:

Die Wissensmanager hatten schon jede Hoffnung begraben, an die Reichtümer in den Köpfen der Mitarbeiter heranzukommen und sie profitabel einzusetzen. Social Networking Tools erlauben jetzt jedem Chef, die Schätze in den Köpfen der Mitarbeiter endlich zu heben.