Kinderpornographie

Moral und Netzneutralität

Das droht bei dem Wirbel um den Bundestrojaner gerade ein wenig unter zu gehen: In Großbritannieren gehen die vier größten ISPs dazu über, Ihren Kunden pornographische Inhalte („sexually explicit websites“) wegzufiltern, wenn diese nicht in einem Opt-In Verfahren explizit angeben, dass sie die Pornoseiten doch sehen wollen. Grundlage dafür ist eine Regierunginitiative zur Eindämmung von Online-Pornographie.

Es geht hier um ganz legale Inhalte, die halt nicht den gängigen Moralvorstellungen entsprechen. Die werden im Mutterland der Demokratie jetzt also standardmäßig weggefiltert.

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»Die Rechteindustrie mag Kinderpornographie«

Strategie der Medienindustrie? Erst die Politik dazu bewegen, Websites mit Kinderpornografie gesetzlich sperren zu lassen, um später diese Sperren auf weitere Bereiche auszudehen, beispielsweise auf Tauschbörsen:

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Das Internet in seiner ganzen Gefährlichkeit

Udo Vetter zum Fall seines Mandanten, dem Domaininhaber von wikileaks.de:

Allerdings bedeutet das Vorgehen der Staatsanwaltschaft ein Alarmsignal für jeden, der einen Link auf wikileaks.org gesetzt hat. Wer nach dort verlinkt, leitet auch weiter und setzt sich, das ist kein Scherz, demselben Verdacht aus wie mein Mandant, der wegen dieser Sache eine Hausdurchsuchung bei Nacht und Nebel über sich ergehen lassen musste.

Keine Zeit für E-Learning

Politik und Verwaltung tun sich ja bekanntlich schwer mit diesem Internet. Es ist mittlerweile 14 Jahre her, dass Helmut Kohl auf die Frage nach seinen Plänen für den Bau von »Datenautobahnen« über die asphaltierten Autobahnen räsoniert hat. Was haben wir damals gefeixt. Nun gut, wir sind heute weiter, zumindest was das »Hochgeschwindigkeitsnetz« angeht.

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Jugendschutzfilter in der Praxis

Wenn im Bildungsbereich von Medienkompetenz die Rede ist, ist das Thema Jugendschutz im Netz nicht weit. Derzeit ist die Filteridee wieder en vogue, d.h. in der Politik wird ernsthaft darüber nachgedacht, Internetprovider dazu zu verpflichten, bestimmte Inhalte für ihre Kunden zu sperren. Verwiesen wird dabei auf die Filterpraxis in skandinavischen Ländern.

Operation Himmel macht Journalisten blind

Vor ein paar Tagen hatte ich von der Operation Himmel berichtet. Wie zu erwarten, ist die große Nummer (Spiegel Online: »Riesiger Kinderporno-Skandal schockiert Deutschland«) zu einem Nichts verpufft. Nach Ende der Feiertage hat man zum Beispiel beim Spiegel dann doch mal recherchiert. So, wie es sich für ein Qualitätsmedium gehört. Am 29.