LMS

Verschiedene Sichtweisen auf Learning Management Systeme

Ich nehme ja gerade am dem Online-Kurs PLENK2010 teil (mehr im PLENK-Blog). Es ist so etwas wie eine Fortbildung zum Thema Personal Learning Environment (PLE), gleichzeitig ist es aber auch ein kanadisches Forschungsprojekt der drei Einrichtungen National Research Council of Canada, Technology Enhanced Knowledge Research Institute at Athabasca University und University of Prince Edward Island.

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Tony Karrer: Social Learning Tools Should Not be Separate from Enterprise 2.0

Im Web 2.0, dem Social Web, steckt eine Menge Potenzial. Auch für Bildung und Weiterbildung. Nur, wie bindet man das Social Web in die eigene Weiterbildungsstrategie mit ein? Tony Karrer weist darauf hin, dass dieses einbinden wollen genau der falsche Ansatz ist. Anstatt eine Lernplattform anzubieten, auf der das Lernen statt finden soll, wäre es doch viel effektiver, das Lernen im Social Web direkt zu unterstützen. Also Lernen im Firmen-Wiki, Lernen im Sharepoint.

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Immer noch Blackboard

Bei Blackboard scheinen die Leute allmählich Panik zu bekommen. Der Marktführer, der 2005 WebCT übernommen hatte, hat im letzen Jahr ca. 24% seiner Anteile am amerikanschen Markt eingebüßt (von 77% runter auf 59% Marktanteil). Vielleicht erklärt das, warum sie mit allen Mitteln den kanadischen Konkurrenten Desire2Learn bekämpfen.

Die Zukunft der Lernumgebungen

Wie könnte und sollte die Lernumgebung der Zukunft aussehen? Eine eindeutige Antwort lässt sich darauf (glücklicherweise) nicht finden. Es wird vielmehr wohl so sein, dass man aus einer großen Zahl sehr guter Lernumgebungen das für den jeweiligen Zweck passendste System aussuchen kann. Dass wir diese Möglichkeit haben, aus einer großartigen Fülle von verschiedensten Systemen zu wählen, ist wohl am bezeichnendsten für unsere heutige Zeit. Dabei werden auch verschiedenste Ansätze mitunter zusammengeführt.

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Blackboards E-Learning-Patent jetzt erstmal wieder nichtig

Es geht hin und her: Zunächst ist Blackboard ein E-Learning-Patent zugesprochen worden. Das hat entsprechend heftige Reaktionen ausgelöst. Ziemlich schnell hat Blackboard dann begonnen, den kanadischen Konkurrenten Desire2Learn wegen angeblicher Patentverletzungen zu verklagen. Das weltweite Echo aus dem Educationbereich war so verheerend, dass man sich genötigt sah, ein so genanntes Patent-Pledge abzugeben. Demach sollte nichtkommerzielle Nutzung des E-Learning-Patents erlaubt sein.

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Drupal als ein Community LMS an der Uni Duisburg-Essen

Über Drupal hatte ich schon das eine oder andere Mal etwas geschrieben, unter anderem auch im Hinblick auf ein Learning Content Management System. Es gibt entsprechende Projekte, z.B. DrualED oder das Drupal Community-LMS (DrupaLMS), von dem Michael Kerres gerade berichtet hat. Britta Voss erprobt in einem Seminar zur Mediendidaktik den Einsatz von Drupal als ein Community LMS:

DLMS

Drupal Community LMS (DrupaLMS) basiert auf folgenden Überlegungen: Es bietet Seminar- oder Lerngruppen eine Umgebung,

  • .. in der sie aktiv und gemeinsam an Lernaufgaben arbeiten
  • .. in der die Ergebnisse von Lernprozessen unmittelbar sichtbar und dokumentiert sind ("Portfolio-Ansatz")
  • .. in der die Mitglieder der Gruppe "persönlich" sichtbar werden und
  • .. in der sie sich auch persönlich austauschen können sowie Anmerkungen Kommentare und Wertungen abgeben können
  • .. in der Blogs geführt werden können und externe Blogs zusammengeführt werden
  • .. in der Texte, Materialien, Verweise und Werkzeuge - seitens der Lehrperson und von Lernenden - eingestellt werden können
  • .. in der sachlich relevante Inhalte aus dem Internet per Newsfeeds aggregiert und zur Verfügung gestellt werden
  • .. in der jederzeite Befragungen erstellt und ausgewertet werden können
  • .. die abgestufte Formen der "Privatheit" von Äusserungen ermöglicht
  • .. die "inplace" Editierfunktionen bietet, wie sie etwa bei Wikis üblich sind.
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Blackboard weiter im Fokus

Die Blackboard-Patent-Story ist nun bei Tim O'Reilly angekommen. Während wir in Europa noch den Anfängen der Softwarepatente wehren können, versucht man in den U.S.A wenigstens aus dem Education-Bereich die Patentinhaber und die Patent-Trolle herauszudrängen:

Softwarepatent: Der zweite Schritt

Das hat nicht lange gedauert: Nachdem Blackboard ein ziemlich weitreichendes Softwarepatent zugesprochen bekommen hat, verklagt man sogleich einen aufstrebenden Mitbewerber:

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