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Social Software und informationelle Selbstbestimmung

Letzte Woche bei der Veranstaltung »Social Software« war ein Programmpunkt das Thema informationelle Selbstbestimmung in der schönen, neuen Web-2.0-Welt. Manchmal toppt dann aber das wirkliche Leben Horrorvorstellungen über ungewollte Konsequenzen zu den eigenen Datenspuren (hier keine Arbeitsanstellung):

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Verdammtes Internet! Verdammtes Web 2.0!

Momentan mache ich die Feinplanung für einen Bildungsurlaub zum Thema Social Software. Dabei geht es um die vielleicht vorhandenen gesellschaftlichen Veränderungen durch die sich ausweitende Vernetzung und natürlich durch die Verwendung von Social Software. Und dabei platzt einem dann diese Meldung rein:

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Das Ende für Anonymisierungsdienste durch die Vorratsdatenspeicherung?

Manchmal neige ich zu Trotzreaktionen. Mit dem Durchwinken der Vorratsdatenspeicherung (VDS) hatte ich mir zu Beispiel vorgenommen, hier einen Tor-Server aufzusetzen. Nach dem, was Kai Raven dazu schreibt, ist es mit der verabschiedeten Vorratsdatenspeicherung wohl keine so gute Idee mehr:

Schicksalstag

Am 09. November 1989 hatte ich mich mit einem Freund aus den U.S.A in der Studenten-WG meiner Schwester in Berlin einquartiert. Die ganzen Tage über war an der Berliner Mauer eine Art Dauer-Happening. Die Vopos waren zu Scherzen aufgelegt während wir uns großer Teile der Berliner Mauer bemächtigten. Irgend wann sind dann auch zwei Jungs aus Dresden zu uns gestoßen, die Hals über Kopf nach Berlin aufgebrochen waren. Die zwei, der eine hieß glaube ich Rigo, hatten seit zwei Tagen keinen Schlaf gefunden, darum wurden sie kurzerhand mit in unsere Studenten-WG einquartiert.

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Verschlüsselung erlaubt

Merkwürdige Zeiten. Der BGH musste in einer Entscheidung betonen, dass die Verschlüsselung von E-Mails keinen dringenden Tatverdacht begründet. Vor wenigen Jahren noch hatte das Bundeswirtschaftsministerium die Entwicklung des Verschlüsselungsprogramms GNU Privacy Guard gefördert.

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»Ist das heute die Geburtsstunde von Big Brother EU?«

Eine sehr schöne Frage, laute heise von einem Reporter der spanischen Zeitung El País heute den Innenministern der 27 EU-Staaten gestellt.

Dieser abstrakten Frage kann man jetzt mal den Podcast der letzten Chaosradio-Sendung zur Seite stellen. Dort gibt Martin auskunft, ein Berliner Wissenschaftler, der ein Jahr lang totalüberwacht worden ist. Unter anderem, weil das BKA ein paar Worte in seinen Veröffentlichkungen mit Google gefunden hatte.

Probleme mit Google Mail

Ich beantworte gerade eine E-Mail und habe dabei ein ungutes Gefühl. Ich schreibe nämlich an jemandem mit einem Konto bei Google Mail. Ich merke, dass ich damit ein Problem habe, da meine E-Mail – schwuppdiwupp – den Geschäftsbedingungen von Google unterworfen sind, ohne dass ich mich damit einverstanden erklärt habe.

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