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Trivialpatent auf das Herunterfahren eines Computersystems

Das ging letzte Woche durch die Blogs: Microsoft erhält ein Patent auf das prinzipielle Herunterfahren eines Betriebssystems. Das ist ein herrliches Beispiels für die Absurditäten, die im Trivialpatent-Bereich gerade laufen.

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BGH lässt erstmals Softwarepatente zu während Google sich anschickt, den Patentdreck im Videobereich aufzuräumen

Was für eine Koinzidenz. Heise berichtet heute, dass der Bundesgerichtshof in einer neuen Entscheidung einen Weg aufgezeigt hat, Trivialpatente aka Softwarepatente in Deutschland zuzulassen.

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Jonathan Schwarz' Erfahrungen mit Softwarepatenten

Jonathan Schwarz, bis Anfang Februar CEO bei Sun Microsystems, rechnet ein klein wenig mit zwei Großen der Branche in Sachen Softwarepatente ab, indem er von den kleinen, schmutzigen Trick berichtet, mit denen Apple und Microsoft Sun Microsystems ärgern wollten. Steve Jobs und Bill Gates hatten beide versucht, Sun-Produkte mit Hinweis auf Trivialpatente (Softwarepatente) zu ver- bzw. behindern.

Immer noch Blackboard

Bei Blackboard scheinen die Leute allmählich Panik zu bekommen. Der Marktführer, der 2005 WebCT übernommen hatte, hat im letzen Jahr ca. 24% seiner Anteile am amerikanschen Markt eingebüßt (von 77% runter auf 59% Marktanteil). Vielleicht erklärt das, warum sie mit allen Mitteln den kanadischen Konkurrenten Desire2Learn bekämpfen.

Softwarepatente: Microsoft verklagt Linux … äh TomTom

Diese schwappt gerade aus den U.S.A herüber: Microsoft sues TomTom over Linux and other patent claims (TechFlash). Microsoft sieht da Verstöße gegen acht eigene Patente, von denen drei den Linux-Kernel betreffen (in TomTom werkelt Linux). Auf Slashdot gibt es dazu eine interessante Diskussion: Has Microsoft's Patent War Against Linux Begun?

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Kritik an Softwarepatenten in den U.S.A wird immer lauter

Mit Blackboards »E-Learning-Patent« hatte die Diskussion um Softwarepatente auch den Bildungsbereich erreicht. Es gibt starke Bestrebungen in Europa, Softwarepatente zu ermöglichen. Diese Bestrebungen, hinter denen gerade Großunternehmen stehen, begleite ich ziemlich kritisch. Denn auf den Punkt gebracht halte ich Softwarepatente alles andere als wirtschafts- und innovationsfördernd. In den U.S.A hat man mit dieser Form von Patenten seit den 80-er Jahren Erfahrung.

Blackboards E-Learning-Patent jetzt erstmal wieder nichtig

Es geht hin und her: Zunächst ist Blackboard ein E-Learning-Patent zugesprochen worden. Das hat entsprechend heftige Reaktionen ausgelöst. Ziemlich schnell hat Blackboard dann begonnen, den kanadischen Konkurrenten Desire2Learn wegen angeblicher Patentverletzungen zu verklagen. Das weltweite Echo aus dem Educationbereich war so verheerend, dass man sich genötigt sah, ein so genanntes Patent-Pledge abzugeben. Demach sollte nichtkommerzielle Nutzung des E-Learning-Patents erlaubt sein.

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Blackboard hat gewonnen

Nachdem Blackboard das berüchtigte E-Learning-Patent zugesprochen bekommen hatte, verklagte die Firma ziemlich bald einen ersten Mitbewerber auf Patentverletzung: Desire 2 Learn. Blackboard hat gewonnen. Stephen Downes hat die Reaktionen zusammengefasst.

[via Unfrisierte Gedanken]

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Minenfeld Software-Patente beim Spiegel

Das Problem der Softwarepatente ist beim Spiegel angekommen:

MILLIARDENKLAGE GEGEN NOKIA

Finanzhaie zerfressen das Patentrecht

Von Stefan Schultz

Zwölf Milliarden Euro fordert der Rechteverwerter IP-Com von Nokia. Die Attacke offenbart ein gravierendes Problem: Immer mehr Firmen missbrauchen das Patentrecht für Profi-Klagen. Der Republik drohen aberwitzige Prozesse in Serie.

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