Weiterbildung

Über Lernplattformen und kooperatives Lernen

Aus einem Konzeptpapier:

Eine Lernplattform ist auf innovative E-Learning-Konzepte angewiesen, die in der deutschen betrieblichen Praxis funktionieren müssen. Web Based Trainings und Blended Learning stellen hierbei die etabliertesten Formen dar. Die didaktische Grundidee dahinter ist dem klassenraumbasierten Lernen entnommen und um multimediale und interaktive Elemente angereichert worden. Auf Grund dieser Herkunft ergeben sich aus didaktischer Sicht geringe Akzeptanzprobleme.

Klassenraumbasiertes Lernen wird auch mit Hilfe von Virtual Classrooms realisiert. Hier ist die Technik Vehikel um räumliche Distanzen zu überwinden, virtuelle Klassenräume werden dabei typischer Weise gerne für „Frontalunterricht“ genutzt.

Testszenarien wie Ein- und Ausgangstests sowie Zertifizierungen sind ebenfalls bekannte Methoden aus der in Deutschland vorherrschenden (Weiter-) Bildungsdidaktik. Solche Tests werden von den Teilnehmern in der Regel auch eingefordert, denn ohne Prüfungen werden Kurse nicht als „ernsthafte“ Bildung, als „richtiger Unterricht“, wahrgenommen. Das hat den positiven Effekt, dass solche Aufgaben als motivierende didaktische Elemente eingesetzt werden können. Auf der anderen Seite lässt sich daraus ablesen, dass Unterricht, also Bildung, von den Teilnehmern meist als Wettbewerb wahrgenommen und gelebt wird. Dem entgegen stehen aktuelle didaktische Konzepte des Online-Lernens, die eher kooperative Formen in den Vordergrund stellen. Beispiele sind Computer-Supported Cooperative Learning oder die schon bekannten Communities of Practice.

Eine weitere, breit akzeptierte Form ist die der Simulationen. Simulationen fanden ursprünglich im technischen und wissenschaftlichen Bereich breite Anwendung. Aber es gab auch frühe Computerspiele, die als Simulationen sehr erfolgreich am Markt waren (Beispielse sind SimCity, SimEarth und Die Sims).

Mit der einhergehenden breiten Vernetzung konnten weitere didaktische Ansätze für das E-Learning erschlossen werden. Sie alle basieren mehr oder weniger auf kooperative Lernformen.

 

E-Learning-Blog: 

Verschiedene Sichtweisen auf Learning Management Systeme

Ich nehme ja gerade am dem Online-Kurs PLENK2010 teil (mehr im PLENK-Blog). Es ist so etwas wie eine Fortbildung zum Thema Personal Learning Environment (PLE), gleichzeitig ist es aber auch ein kanadisches Forschungsprojekt der drei Einrichtungen National Research Council of Canada, Technology Enhanced Knowledge Research Institute at Athabasca University und University of Prince Edward Island.

E-Learning-Blog: 

Einsatzmöglichkeiten von (Micro-) Blogging in der Weiterbildung

Ralf Appelt beschreibt in einem Beitrag für das Buch »E-Learning in Hochschule und Weiterbildung« (Holten & Nittel 2010) die Einsatzpotenziale von (Micro-)Blogging in der Weiterbildung, die er im wesentlichen in Ansätzen des informellen Lernens sieht und dazu verschiedene Ansätze skizziert:

Gernot Hausar zum Umgang von Autoritäten mit dem Internet

Einschneidende Veränderungen des Urheberrecht und Haftung für Hyperlinks sind Beispiele, die die Arbeit im Bildungsbereich gerade sehr mühsam machen. Häufig löst man solche Probleme dann einfach damit, dass man die Kulturtechnik Internet im Bildungsbereich schlicht nicht verwendet.

Es ist sicherlich schwierig, Grund- und Bürgerrechte gegen wirtschaftliche und sicherheitspolitische Interessen abzuwägen. Trotzdem sollte es in einer funktionierenden Demokratie möglich sein.

Innovationskreises Weiterbildung veröffentlicht Empfehlungen

Für die Zugfahr zur CeBIT habe ich mir gerade die Empfehlungen des Innovationskreises Weiterbildung für eine Strategie zur Gestaltung des lernens im Lebenslauf heruntergeladen. Ich hatte wegen dieser ProjektbeschreibungVerknüpfung formalen und informellen Lernens«) ein paar gewichtige Aussagen zum informellen Lernen erwartet, aber beim ersten Querlesen (und der Suchfunktion) habe ich nicht sonderlich viel entdeckt.

E-Learning-Blog: 

Spannungsbogen

Eben in Training aktuell 10/2006 gelesen.

Aus einer Studie von Accenture (Seite 12):
Deutschlands Chefs halten nicht viel von den Qualifikationen ihrer Mitarbeiter.
Aus einer Studie von Synetz, Deutsche Telekom, Vivento Customer Services (Seite 19):
Fast 70 Prozent des Führungspersonals fürchten, ihre Position zu verlieren, wenn sie Verantwortung abgeben und die Eigenständigkeit ihrer Mitarbeiter fördern.
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