Irrglaube

Gestern waren meine Kollegin und ich zu einem Termin bei einem potenziellen Kunden. Es ging um die Vermittlung von Soft Skills, unsere Konzepte und welche Erfahrungen wir so haben. Am Ende des Gesprächs hat man sich für unsere Klarheit und Offenheit bedankt.

Heute morgen finde ich dann das aktuelle managerSeminare mit dieser Titelstory auf meinem Schreibtisch.

Titelstory ManagerSeminare: Irrglaube Authentizität: Echtsein macht erfolglos

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Kommentare

Ach ja, die Zeitschrift managerSeminare...
Die versucht immer, einen Trend zu setzen um ihn dann einige Zeit später wieder umzuschnmeißen. So versucht man eben, interessant zu bleiben.

Ha, ich dachte das wäre ein generelles Merkmal der Presse ;-)

Also das ist ja mal ne Titelstory, warum soll Echtsein denn erfolglos machen? Ich bitte euch, aber das ist ein Wink in die völlig falsche Richtung, ich muss doch authentisch bleiben, um nicht unglaubwürdig zu werden. Aber das ist mal wieder typisch managerSeminare... Kann man wirklich nur noch mit dem Kopf schütteln.

[...] die Sprache verschlagen hat, ist Tim Schlotfeldt. Er ist Berater bei der Nitor GmbH, schreibt in seinem Blog

Na ja, der Titel führt uns in eine Richtung, die so gar nicht gemeint ist. D.h. der Titel wirkt provozierend.
Wenn man den Artikel liest, wird schnell deutlich, dass Authentizität schon erstrebenswert ist, solange diese nicht so verstanden wird, dass jeder zu jedem Zeitpunkt alle spontanen Emotionen und Gedanken äußern soll. So hat ja bereits Ruth Cohn Authentizität verstanden (In etwa so: Alles was ich sage, soll echt sein, aber nicht alles was echt ist, sollte ich sagen).
Wobei ich persönlich ja der Meinung bin, dass es zumindest nonverbal meist dennoch ersichtlich wird...

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