I Don't Like iTunes U

Ich halte die Idee, dass öffentliche Hochschulen Ihre Inhalte in Form von Podcast über iTunes distributieren, nicht so wirklich für exzellent (hier). Sicher ist der Marketingeffekt nicht unerheblich und vielen Menschen verbinden Podcasts ausschließlich mit Apples iTunes. Hier wird man wahrscheinlich Menschen erreichen, die man ansonsten nicht erreichen könnte. Andererseits: als Student nimmt man jedes Angebot dankend an, das einem beim Studium weiterbringt. Gut gemachte Podcasts bedürften darum meiner Meinung nach nicht der Unterstützung eines »Walled Gardens«, selbst wenn sein Name auch iTunes U lauten sollte.

Matthias Rohs hat dazu seine eigenen, mir sehr sympathischen Gedanken dazu headz-Blog veröffentlicht: iTunes You!

Kommentare

Also, ich wüsste nicht, was dagegen spricht. Ich finde es super und habe mir auch schon die ein oder andere Vorlesung aus Yale oder Harvard angehört. Wo könnte man das schon für lau machen?

Hallo Liedschatten, einen Podcast kann man auch über die eigene Homepage veröffentlichen, also die Uni-Websites. Das ist kein Problem. Über iTunes erreicht man sicherlich mehr potenzielle Hörer. Aber ich würde mich nicht ausschließlich auf iTunes stützen sondern ledglich als einen zusätzlichen Distributionswegen. iTunes sperrt bewusst diejenigen Nutzer aus, die keine iTunes-Software einsetzen.

Das es auch anders geht zeigt übrigens Podcampus.

Hallo Podcampus,

da hast Du natürlich Recht!
Sich nur auf einen Vertriebskanal zu verlassen ist immer schlecht. Natürlich werden die Seiten der Unis eh viel von den Studenten besucht und vielleicht noch mehr von externen, wenn die Vorlesungen über große Portale wie iTunes bekannter werden.

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