3. Korb Urheberrecht und Leistungschutzrecht — Online-Lernen könnte damit unmöglich gemacht werden

Wie will man ein Online-Lernen-Projekt aufsetzen, wenn selbst Presseüberschriften in Zukunft nicht mehr zitiert werden dürfen, ohne eine Urheberrechtsverletzung zu begehen? So unwahrscheinlich das im ersten Moment erscheint, so erschreckend nah ist ein solches Urheberrecht, das mit dem sogenannten 3. Korb weiter überarbeitet werden soll. netzpolitik.org ist ein angebliches Strategiepapier der Verlagsbranche mit Grußworten von von Christoph Keese (Springer) und Prof. Robert Schweizer (Burda), zugespielt worden. Es ist nicht klar, ob das Dokument authentisch ist, es würde allerdings zur derzeitigen Debatte nach einem Leistungsschutzrecht passen:

Um einen effektiven Rechtsschutz zu gewährleisten, sollten nicht nur Teile des Presseerzeugnisses wie einzelne Beiträge, Vorspänne, Bilder und Grafiken geschützt werden. Schutzwürdig sind beispielsweise auch Überschriften, Sätze, Satzteile etc., soweit sie einer systematischen Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentlichen Wiedergabe in Verbindung mit dem Titel des Presseerzeugnisses dienen.

Weiterlesen bei netzpolitik.org: Verleger: Leistungsschutzrecht soll Sprache monopolisieren.

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