Debatte: Ist informelles Lernen nur eine Modeerscheinung?

Der britische E-Learning-Anbieter Epic veranstaltet auch in diesem Jahr wieder eine E-Learning-Debatte. Die These am 6. Dezember 2010 lautet:

This house believes that technology-based informal learning is more style than substance.

Diese These bietet viel Stoff für eine emotinale Debatte. Als Fürsprecherin wird Dr. Allison Rossett, Professor of Educational Technology at San Diego University, auftreten, als Gegensprecher hat sich kein geringerer als Jay Cross angekündigt.

[via Clive on Learning]

Kommentare

Nur mal so: hier liegt ein Übersetzungsfehler vor.
Es geht nicht um informelles Lernen - also Erfahrungen sammeln, sonder um TECHNOLOGIE-GESTÜTZTES informelles Lernen.
Und das ist in der Tat nur eine Modeerscheinung. Der Reiz des Neuen macht die Befürtworter blind.
Wer verschriftlicht denn schon gerne sein Gedanken, wenn er mit anderen sprechen will?
Wer greift nicht lieber zum Telefon oder Handy?
Wer trifft sich nicht lieber zu einer Tasse Kaffee?
Der geringe Anteil von Teilnehmern an Chats, Foren und Wikis zeigt das mehr als deutlich.

Naja, ich weiß nicht. Das schöne am informellen Lernen ist ja, dass es eben kein didaktisch organisierter Rahmen ist. Wikis in Unternehmen sind ein schönes Beispiels für das verfügbar machen von »trägem Wissem«. Nicht immer kann man sich zu einer Tasse Kaffee treffen, schon gar nicht in dezentral, verteilten Strukturen.

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