Tony Hirst lästert (zurecht) über URL Shorteners

Tony Hirst ärgert sich gerade über die diversen URL Shortener Services (Kurz-URL-Dienste) wie beispielsweise is.gd oder icio.us. Shortener sind spätestens mit dem Aufkommen von Twitter und dessen Textlängenbegrenzung auf 140 Zeichen populär geworden. Shortener haben allerdings auch ihre Nachteile:

  • Die eigentliche Adresse (URI) wird versteckt, ein Anwender weiß bei einem Klick nicht, auf welche Webseite er letztendlich geleitet wird. Das kann missbraucht werden und es wird missbraucht, vom User-Tracking über Spamming bis zur Verbreitung von Malware.
  • Der Betreiber eines solchen Dienstes erhält mit der Zeit eine Datenbank mit relevanten Links, denn jeder Klick auf einen solche Kurz-URL wird registriert (die Kurz-URL wird vom Server in die eigentliche Zieladresse umgewandelt). Das Anlegen von Nutzerprofilen ist ebenfalls möglich.
  • Die Kurz-URL-Dienste arbeiten nicht nach einem gemeinsamen Standard. Nur der jeweilige Service-Anbieter kann eine Kurz-URL in die eigentliche Adresse umsetzen. Fällt ein solcher Dienst aus oder der Betreiber schließt seinen Service, dann sind auch alle Links verloren.

Um diesen Nachteilen Herr zu werden, versucht Tony Hirst einen eigenen Dienst zu programmieren, der solche Kurz-Adressen automatisch in die eigentlichen Zieladressen auflöst. Das funktioniert aber nur bedingt, und darum sein Rant About URL Shorteners…:

If I was a militant server admin, I’d be tempted to start turning traffic away from the crappy shorteners… but then. that’s because I’m angry and ranting at the mo…;-)

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