Webciety: E-Learning 2.0

Gestern war ich Teilnehmer einer Podiumsdiskussion zum Thema E-Learning 2.0. Moderiert von Axel Wolpert (D-ELAN) haben wir uns, d.h. Thea Payome (Checkpoint E-Learning), Martin Lindner (wissmuth), Stephan Bayer (sofatutor) und ich, schwerpunktmäßig über die Vor- und Nachteile von Social Software in Unternehmen ausgetauscht. Davon gibt es eine Aufzeichnung, die man über das Webciety-Archiv aufrufen kann. Alternativ sollte auch dieser Direktlink zumindest kurzfristig funktionieren.

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Kommentare

[...] Tim Schlotfeldt war gestern auf der CeBIT Teilnehmer einer Podiumsdiskussion zum Thema E-Learning 2.0. Seine Mitstreiter waren  Thea Payome (Checkpoint E-Learning), Martin Lindner (wissmuth) und Stephan Bayer (sofatutor), moderiert von Axel Wolpert (D-ELAN). Die ersten Minuten dieser Aufzeichnung gehören Martin Lindner, der mit einprägsamen Begriffen und Bildern eine neue  Welt des Lernens beschreibt. “Wissen, das nicht im Umlauf ist, ist schon vergessen”, heißt es in seinem Plädoyer für ein Lernen jenseits von Kursen und Lernplattformen, aber mit Wikis, Blogs und Videos. Und mit Widersprüchen wie z.B. dem “professionell gemachten user-generated content”. Im Anschluss arbeitet sich die Runde, jetzt etwas nüchterner, aber immer noch sehr unterhaltsam, am Spektrum des Lernens ab, mit dem wir heute, vor allem in Unternehmen, konfrontiert sind: das reicht von Vorbehalten gegenüber dem Einsatz von Social Media, von den Fesseln unseres Bildungs-Begriffs, dem Überlebenswillen von E-Learning 1.0 (Achtung: Compliance- und Sicherheits-Kurse!) bis zu ersten Gehversuchen auf neuem Terrain (z.B. bei Bayer). Tim Schlotfeldt, E-Learning-Blog, 3. März 2011 [...]

Hallo Tim,

sehr schönes und vor allem interessantes Video. Es passt gerade perfekt zu unserer internen Diskussion über E-Learning 2.0 (wir nennen es oncampus zweinull) und hat paar gute Hinweise gegeben. Der Aspekt der Sozialisation fand ich sehr spannend, da dies imho ein unglaubliches Problem darstellt. Wie oft habe ich schon mit Studierenden über neue Lehrformen diskutiert und bin quasi verzweifelt (bestimmt auch der Grund, warum ich die Lust am unterrichten verloren habe). Ich denke das E-Learning 2.0 eine sehr lange Zeit braucht um akzeptiert zu werden, wirklich sehr sehr lange. Man muss solche Sachen vorleben und vor allem überzeugt ausprobieren und machen machen machen. Der Vergleich mit dem skandinavischem lernen kann ich zu 100% bestätigen. Ich vergleiche das immer mit Wien, was das krasse Gegenteil von uns ist und überhaupt keine offene ergebnisorientierte Diskussion zulässt.

Gruss aus dem Norden
Andreas

Auf diese Herausforderungen trifft man in vielen Bereichen. Mit fällt da gerade ein gemeinnütziger Bildungsträger ein, bei dem viele innovative Trainer arbeitern …

Ist auf jeden Fall ne gute Möglichkeit / Alternative zum konventionellen Lernen. Besonders die nun heranwachsende Generation wird es noch zu schätzen lernen.

Das war eine interessante Diskussion. Danke fürs online stellen. Ich ebenfalls der Meinung, dass Elearning in Zukunft einen großen Bereich einnehmen wird. So kann man einfach und schnell Lernen.

Hallo Tim,
ein bisschen Wasser in den Lernen 2.0 Wein schadet vielleicht nicht. Ich fand den neuen Hype um 2.0 im Video etwas hoch gejubelt. Z.B. bei der Lektüre in amerikanischen blogs zum e-Learning 2.0 gibt es bereits sehr viel Warnendes. Lehrende und Lernende haben unterschiedliche Interessen. Wir hätten als Lehrende sehr gern, dass die Lerner selbstätig die Tools wählen und untereinander diskutieren, aber alle Erfahrung zeigt, das tun sie nicht so einfach. Wer z.B. die Lernenden verdonnert, ihre Diskurse im blog zu verfassen, der verursacht damit kein bloggen, "they are playing the game" nennt man das.
Ihr habt in dem Video viel von den Werkzeugen gesprochen, aber wenig von Lernängsten, Schutzbedürfnissen,etc . Im sozialen Netzwerkeln geht es um Emotionen, Selbstdarstellungen, selbst bestimmten Veröffentlichungen, etc. Sowie diese Instrumente im Kontext von zertifiziertem Lernen oder eben von Betriebsführung und Unternehmenskultur stehen, ändert sich das schlagartig, der Chef sieht jetzt zu, was ich weiss und was ich nicht weiss, oh, wenn ich was Dummes sage wird das von allen gesehen und unterliegt nicht dem schnellen vergessen, etc. das sind Gründe, weshalb die Übertragung von social tools auf Lern- und Teamprozesse nur unter ganz bestimmten Bedingungen funktionieren kann.
Ich denke, wir sind besser beraten, so zögernd an lernen 2.0 zu gehen, wie TIM das von den Unternehmern auch richtig gesagt hat. Dann wird im Nachhinein die Enttäuschung nicht so groß sein, und wir können mit diesen Werkzeugen passgenauer operieren.

Das Video ist wirklich sehr interessant. Hat mir auch echt gut gefallen.

Dem kann ich nur zustimmen. Ist wirklich gut gemacht.

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