Is Blogging Dead? Of Course Not!

Die Bedeutung von Weblogs scheint stark zurückgegangen zu sein. Naja, in Deutschland war das betreiben eines eigenens Blogs eh nie so populär wie beispielsweise in Frankreich oder im Iran. Schließlich haben sich viel spätestens mit dem Aufkommen von Facebook und Twitter die Frage gestellt, warum man noch ein eigenes Blog führen sollte … Die Antwort darauf gibt Luis Suarez in einem schönen Blogpost:

Where else would you be sharing lengthier ideas or thoughts that have been crossing your mind and that you would want to revisit again at some point in time? Where else are you going to host your own hard worked and earned content, ready to be shared across openly? What’s your own domain? How are you going to build a sustainable, stronger over time, endurable, reliable and effective personal brand? How are you going to keep up with your living, organic CV? Where else are you going to go when sites like Facebook, Twitter, LinkedIn, etc. etc. disappear into thin air? Because, you know, they eventually will disappear. How are you going to keep up with your informal learning activities, as well as that powerful Personal Knowledge Management tool you have built up, with lots of hard work and energy, over the course of the years? Where else are you going to host conversations of stuff that matters to you and your community where you would want to own it and facilitate it with your various social networks? Of course, in your personal business / corporate blog! Where else? Just think about it. Where else could you possibly go trying to answer all of those questions?

Luis spricht zwei wichtige Punkte an, die Form des Informationsaustausches und die Hoheit über das eigene Know-How. Facebook ist ein Service, über den man eine beiläufige Kommunikation abbilden kann, es wird einem wunderbar leicht gemacht, Links und Fotos zu teilen, zu kommentieren und zu diskutieren. Aber Facebook ist, zumdindest derzeitig, nicht der Ort für einen längeren Text oder eine Gemeinschaftsarbeit. Viel schwerer wiegt aber, dass sich Facebook (und andere Anbieter) großzügige Rechte an den Informationen seiner Nutzerinnen und Nutzer einräumt. Dieses Wissen ist jedoch Teil der eigenen Persönlichkeit und darum ist es beispielsweise mir wichtig, all das, was ich veröffentlicht habe, an einem Ort zentral sammeln zu können. Diesem hier.

Apropos, Zapp, das Medienmagazin des NDR, hatte gestern einen kritischen Facebook-Beitrag gesendet: Facebook: Undurchsichtiger Umgang mit Daten.

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Kommentare

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thank you for sharing.

[...] das Thema Blog­ging war mal hei­ßer — Aber dann kamen Twit­ter und Face­book. Tim sagt: „Is Blogging Dead? Of Course Not!” Und er lie­fert gute Gründe: Offen­heit und [...]

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