Netiquette hilft Mailaufkommen klein zu halten

Sascha Lobo hat im Webciety-Blog beschrieben, wie er sein Mailaufkommen minimiert (obwohl bei ihm nicht klar ist, ab das wirklich sein persönlicher Erfahrungsbericht ist, da er ja selbst sagt, dass er von sich privates nicht im Web veröffenticht): Die Kunst der Mailminimierung – Hermetisches Schreiben. Er listet eine Reihe von klassischen Netiquette-Regelen und persönlichen Tipps auf, mit denen er sein durchschnittliches Mailaufkommen an Werktagen von 800 auf 40 Mails gedrückt hat. Einiges von dem fand ich recht interessant, so dass ich das aufgenommen habe und meine ganz persönlichen Netiquette-Regeln zusammengestellt habe:

  • prägnante Betreffzeile formulieren
  • informell und direkt zur Sache kommen
  • präzise formulieren
  • verständlich zitieren (inline quoting)
  • nicht BRÜLLEN und auf Rechtschreibung achten
  • Text in Absätze (Leerzeile) optisch untergliedern
  • mehrere Themen in mehrere Mails aufsplitten
  • Informationen nach Möglichkeit nicht in Anhängen »verstecken«
  • möglichst zügig antworten
  • möglichst nur an eine Personen schreiben, Cc: nur in Ausnahmefällen
  • persönliche E-Mailadresse ausschließlich für persönliche Kommunikation (keine Newsletter)

Die effiziente Zitierweise des inline quotings ist im Geschäftsleben leider etwas in Vergessenheit geraten, da populäre Mailprogramme diese Form des zitierens nur halbherzig unterstützen. Wikipedia hat dazu einen schönen Artikel namens TOFU, in dem die Vor- und Nachteile der verschiedenen Zitierformen dargestellt werden. Hier im Blog habe ich das eine oder andere Mal auch etwas dazu geschrieben.

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