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Zwei provokante Statements von Prof. Arnold (Uni Kaiserslautern) auf der gestrigen Veranstaltung:

  • »Die Hochschullehre ist auf einem prä-Gutenbergschen Stand (Beispiel des Begriffs Vorlesung)«
  • »Beruflich Weiterbildung 20, allgemeine Erwachsenenbildung 100 – das sind die Jahre, die diese Disziplinen der Hochschullehre voraus sind«

Rolf Arnold betonte auch, dass das so genannte 80/20-Paradoxon (nur 20% seines Wissens eignet sich ein Mensch durch didaktisch organisierte Lernsituationen an, die ganzen 80% dagegen nicht-formal und informell) zwar durch Studien und Forschungen z.B. der Gehirnforschung immer wieder bestätigt wird, dies aber keinen Niederschlag in der Hochschullehre wiederfinden würde.

Der gestrige Abend war auch aus anderen Gründen interessant. Einige Vertreter aus Hochschule und Wirtschaft haben versucht sich auszutauschen, aber wirkliche Kommunikation war das dann doch nicht. Eher eine Art Mitteilung von Standpunkten. Ich glaube, da muss noch viel geübt werden...

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Kommentare

Hallo Tim,

überraschend finde ich die Aussagen von Prof. Arnold nicht. Sie lassen sich auch auf andere didaktische Formen ausdehnen und betreffen beileibe nicht nur die Hochschulen, sondern in starkem Maß auch die Gymnasien. Bezeichnend sind die Vorgänge um die Eliteunis. Da geht es nur um die Forschung, in keinster Weise um die Lehre. Die Ausbildung junger Leute ist ja auch nicht so wichtig. :-(

Gruß
Stephan

Hallo Stephan,

Rolf Arnold hat da sicherlichlich nichts neues erzählt. Er hat in diesem Rahmen (eine Veranstaltung der wissenschaftlichen Weiterbildung der Uni Kiel) ein paar deutlich Worte fallen lassen.

Ich glaube, aus dem ganzen Bildungsschlamassel kommen wir nur mit mehr Eigeninitiative heraus. Darum arbeite ich auch am "Projekt Schüler- und Azubiplattform" drüben im Wiki. Wenn du Lust hast mitzumachen... ;-)

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