Computer für Novizen

Was für einen Computer mit welcher Software braucht Mensch eigentlich? Okay, wir reden hier jetzt nicht vom berüchtigten Information Worker sondern von ganz normalen Menschen aus unserem Familien- und Bekanntenkreis. Genau das macht die Frage ja so interessant, denn damit beantworten wir uns auch die Frage: Wie bekommen wir die Menschen ins Netz?

Was Andrew Brown nun im The Guardian schreibt ist nicht wirklich neu, aber schön anschaulich formuliert. Denn wie meine eigene, liebe Mama brauchen viele Menschen auch einfach nur ein Gerät mit dem sie Texte schreiben und austauschen können. Die ganzen Geek- und Bleeding Edge-Tools sind da dem Novizen nicht wirklich hilfreich:

And it seems a terrible shame to throw away perfectly good old computers just because they won't run a modern version of Windows. What we need is a Granny Linux, something that is safe from both malice at one end of the modem cable and bafflement at the other.

I think I may have found it, in the form of Xubuntu (xubuntu.org), a version of Ubuntu Linux that runs on small and old computers.

Malice is not a real problem. Linux has been pretty secure against hackers for years now. The trouble is that until recently it was just as secure against normal users.

Weiterlesen bei The Guardian: Read me first.

[via EDV]

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Kommentare

Die meisten Computer, die heutzutage über den Ladentisch gehen, sind doch zum Großteil reine Spielecomputer, und deren Besitzer können zum Großteil auch nicht wesentlich mehr mit solch einem Rechner anfangen.
Aus meiner Sicht sollte der perfekte Computer, nennen wir ihn mal "Volks-PC", im Privatbereich im Wesentlichen folgende Aufgaben erfüllen: Kommunikation, Recherche, Textverarbeitung und Unterhaltung. Kommunikation steht dabei für einen E-Mail Client und/oder Messenger, Recherche für Browser & Suchmaschine, Textverarbeitung für Word und Konsorten, und im Bereich Unterhaltung könnten Applikationen für das Abspielen von Musik und Filmen eingesetzt werden. Ein Computer der solche Aufgaben erfüllt wird einen Anschaffungswert von 300 - 400 Euro wahrscheinlich nicht überschreiten, wobei auch zahlreiche ältere Rechnergenerationen dafür noch vollkommen ausreichend wären.

Hallo Herr Tim Schlotfeldt,

mit den Vorsätzen für das Neue Jahr 2008 war auch verbunden, bisherige Kontakte nochmals durchzusehen. Dabei schnupperte ich mal kurz in Ihren Block herein, um meine heutige Kaufentscheidung für einen eeePC vielleicht bei Ihnen bestätigt zu finden.
Indirekt fand ich diese im obigen Text, wobei ich noch zwei Argumente abwog:
Es muss sich um ein Gerät unter einem Kilo handeln, damit ich es als Radfahrer auch über längere Strecken transportieren kann, ohne mich krumm zu legen. Weiter ebenfalls aus der Sicht eines Radfahrers, muss es sehr schnell einen Eintrag zulassen! Das fand ich beim eeePC bestätigt, wenn ich dem inzwischen entstandenen Hype glauben darf.
Unschlagbar erscheint mir jedenfalls der Preis mit 299 Euro, weshalb er auch für Senioren/Seniorinnen für ein künftiges 2. Gedächtnis angeschafft werden kann.
Bei mir läuft die Teilnahme an einem PC-Kurs über 30 x 4 h im Februar 2008 aus, übernehme ich dann die Anleitung eines PC-Stammtisches. Hier geht es dann um LLL und Linux. Über eine Wertung des eeePC aus Ihrer Sicht würde ich mich noch vorher freuen.

Mit freundlichen Grüssen
Siegfried Werner

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