Woher "freie Inhalte" nehmen

Was wäre der Bildungsbereich, wenn man keine Inhalte weitergeben kann? ... Oh, das ist ja die derzeitige Situation. Natürlich kann man Inhalte weitergeben, man muss allerdings die entsprechenden Lizenzen erwerben. Und wenn eine solche Lizenzierung nicht vorgesehen ist?

Su-Shee hat einen schönen, anschaulichen Beitrag zu "freien Inhalten" geschrieben:

Es ist sehr schön, dass ich soviele Dinge online benutzen kann - das macht sie aber nicht zu "freien Inhalten" - in der Regel ist nicht mal erlaubt, für ein Seminar eine Kopie zu ziehen und diese meinen Studenten zur Verfügung zu stellen - zum Beispiel. Ich kann zwar auch den Korpus des Wortschatzes der Deutschen Sprache KAUFEN (und darf ihn dann wissenschaftlich nutzen, aber auf keinen Fall veröffentlichen) oder den Wortschatz Uni Leipzig angucken - die Daten aber gehören lizenzmässig zu dem verschlossensten, was Deutschland zu bieten hat. Open Duden ist auch keine coole Download-Sektion, sondern ein Journalismus-Wettbewerb. Wenn eine Uni ihre Vorlesungspapers ins Web stellt, schreibt sie in der Regel NICHT "creatice commons" dazu.

Zur Erinnerung: In allen diesen Fällen ist das Kopieren der Daten, geschweige denn das Weiterverteilen absolut tabu aus legaler Perspektive gesehen [...]

Weiterlesen bei Su-She 2.0: Zur Klarstellung "freie Inhalte".

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