Anforderungen an eine Learning Management System (LMS) aus Sicht der Lernenden

Auf Bildungstechnologie.net wurde gerade auf einen Beitrag bei Telepolis hingewiesen: Englische E-Universität entpuppt sich als E-Verschwendung.

Der Artikel an sich beinhaltet nicht wirklich neues, interessanter sind da die zugehörigen Leserkommentare. Einer der Kommentare, offensichtlich ein Student der Fernuniverstität Hagen, fasst die banalen Anforderungen der Lernenden an ein Lernsystem zusammen:

Was gibt es da nicht alles, bzw. soll es einmal geben: netzbasierte Karteikartensysteme, Videokonferenzen, virtuelle Rechnerlabore und für jeden Studenten sein eigenes LVU-Portal ("Arbeitsmappe"). Unterhält man sich mit Fernstudenten oder liest die Fernuni-eigenen Newsgroups, dann stellt man fest:

  • auch von der aus weiter Ferne anreisenden Studenten haben nur die allerwenigsten eine Videoprüfung ablegen können
  • die zwangweise synchronen Veranstaltungen, bei denen alle Studenten gleichzeitig am Rechner sitzen müssen, sind sehr unbeliebt
  • LVU2003 funktioniert "nicht mit allen Browsern"
  • haben sich Lerngruppen über die neuen Plattformen gebildet, wird von diesen meist auf Wege wie Email zur Koordination ausgewichen und die Fernuni-Plattform links liegengelassen

Das, was den meisten Studenten genügen würde, gibt es nur eingeschränkt:

  • Kursmaterialien ständig online
  • Klausurergebnisse online erfahren oder einsehen
  • betreute Newsgruppen
E-Learning-Blog: 

Neuen Kommentar schreiben