Informelles Lernen im Eckdatenbericht »Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland«

Ich blätterescrolle gerade in dem Eckdatenbericht »Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Michael Kerres hat dazu einen interessanten Kommentar gebloggt.

Ich finde die im Bericht verwendete Vorstellung des informellen Lernens etwas verwirrend (Übersicht 1, Seite 9):

13 arbeitsplatznahe Formen der Unterweisung oder des Selbstlernens – nicht Kurse

Und auf Seite 17 in der Abbildung 5 dann diese 13 Formen:

  • Lernen durch Beobachten, Ausprobieren
  • Lesen berufsbezogener Fachliteratur
  • Unterweisung, Anlernen am Arbeitsplatz durch Kollegen
  • Unterweisung, Anlernen am Arbeitsplatz durch Vorgesetzte
  • Berufsbezogener Besuch von Fachmessen / Kongressen
  • Unterweisung, Anlernen durch außerbetriebliche Personen
  • Computergestützte Selbstlernprogramme usw.
  • Betrieblich organisierte Fachbesuche in anderen Abteilungen
  • Lernangebote u.ä. im Internet am Arbeitsplatz
  • Qualitäts-, Werkstattzirkel, Beteiligungsgruppen
  • Supervision am Arbeitsplatz oder Coaching
  • Systematischer Arbeitspatzwechsel (z.B. Job-Rotation)
  • Austauschprogramme mit anderen Firmen

Zum Vergleich was Dohmen zum informellen Lernen geschrieben hat:

Das reicht von der Charakterisierung als ungeplantes, beiläufiges, implizites und oft auch unbewusstes Lernen über die Bezeichnung für alle von den Lernenden selbst ohne Bildungs-Unterstützung entwickelten Lernaktivitäten bis zur Gleichsetzung mit dem „non-formal learning“ d. h. der Bezeichnung für alles außerhalb des formalen Bildungssystems (bewusst oder unbewusst) praktizierte Lernen." (Quelle: Dohmen, S. 18)

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