Kommunalwahl, Politiker und ein Hauch von Revisionismus

Kiel hat gerade einen kleinen Skandal, da der CDU-Politiker Stephan Ehmke, ein Diplom-Pädagoge, den in rechtsextremen Kreisen angesehenen Moskauer Professor Wjatscheslaw Daschitschew als Redner eingeladen hatte. Als Reder der »Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft e. V.«, auf deren Homepage Perlen wie diese zu lesen sind:

Verleumdungen durch Sozialisten, Antifaschisten und Linksradikale nehmen wir gelassen hin. Sie sind in der Regel von einer solchen geistigen Schlichtheit, daß es sich nicht lohnt, auf sie einzugehen. Dabei befinden wir uns übrigens in guter Gesellschaft mit demokratischen Vereinen und Bildungseinrichtungen, wie zum Beispiel dem Bund der Vertriebenen (BdV ) und dem Studienzentrum Weikersheim, die schon vor Jahren neben vielen anderen im Handbuch Deutscher Rechtsextremismus aufgeführt wurden. Seit geraumer Zeit finden sich zunehmend weitere Stigmatisierungsversuche in einer bekannten elektronischen Enzyklopädie. Das läuft unter dem Banner des Kampfes gegen Rechts, der in Wirklichkeit der durch die Union besetzten politischen Mitte gilt.

Die sogenannte „Political Correctness“, das Herrschaftsinstrument der Zeitgeistkonformen, übt auf uns keine Macht aus. „Jeder soll frei sagen können, was er denkt, auch wenn er keine nachprüfbaren Gründe für sein Urteil angibt oder angeben kann“.

Ehmke ist der Kieler »Regionalbeauftragte« der SWG. Ausgerechnet dieser Mann ist auch der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion in Kiel (und damit auch Mitglied der »herrschenden politischen Klasse«). Immerhin habe ich so über die Existenz der SWG erfahren, von der ich nach ein wenig Recherche einen – zurückhaltend ausgedrückt – eher rückwärtsgewandten Eindruck gewonnen habe.

Mehr über die SWG, das Kieler Skandälchen und Stephan Ehmke:

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