Interne Trainer und E-Learning

Wenn ich mit Personalleitern und E-Learning-Verantwortlichen auf das E-Learning-Engagement ihrer internen Trainer zu sprechen komme, ernte ich gerne mal den einen oder anderen Seufzer. In der Tat stecken E-Learning-Projekte häufig in den Vorbehalten beteiligter Trainer fest. Nur: Woher kommt dieses offensichtliche Unbehagen?

Nitor: Neben E-Learning (-Beratung) Moderationsmaterialien

Ich lerne gerade viele ineressante Dinge bei Nitor. Zum Beispiel wie die Moderationsmethode in Deutschland populär wurde und welche Rolle dabei mein Brötchengeber spielt hat.

Angefangen hatte alles in den 70-er Jahren mit der Firma Metaplan der Brüder Schnelle. Metaplan hatte das Moderationskonzept entwickelt und ist damit als Beratungsunernehmen bis heute sehr erfolgreich. Nitor ist die Rolle zugefallen, die erforderlichen Moderationsmaterialen zu entwickeln und in der von Metaplan geforderten hohen Qualität zu produzieren – bis zum heutigen Tag. Metaplanwände sind daher eigentlich Nitorwände ;-) Aber die korrekte Bezeichnung ist dann doch Moderationswand statt Metaplanwand.

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Mandl: Wissensmanagement als ein Element für eine neue Lernkultur

Eigentlich kann man mit Vortragsfolien ja herzlich wenig anfangen, aber mit 99 Folien ist die Vortragsdokumentation von Heinz Mandl dann doch sehr ausführlich. Sein Thema während des FORUM LERNEN 2005: Wissensmanagement: Elemente für eine neue Lernkultur.

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Neu: LMSNews.com - Informationen und Testberichte zu Open Source Lernplattformen

Ein interessantes Projekt der Professur für Medienpädagogik Augsburg, dem ich viel Erfolg wünsche:

LMS steht hierbei für Learning Managemant Systeme und meint Online-Programme, die zur Lehre an Schulen, Hochschulen und Institutionen eingesetzt werden. Erklärtes Ziel von LMSNews ist es, einen unabhängigen Überblick über aktuelle Systeme zu geben und Unterstützung bei der Entscheidung für oder gegen ein LMS aus didaktischer und technischer Sicht anbieten.

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Gabi Reinmann: Lernort Universität dank E-Learning?

Gabi Reinmann von der Uni Augsburg hat ihren 10. Arbeitsbericht veröffentlicht. Thema: Lernort Universität? E-Learning im Schnittfeld von Strategie und Kultur.

Reinmann beschäftigt sich unter dem Gesichtspunkt E-Bologna mit Strategien und ihren Problemen zur Einführung und Realisierung von e-gestützer Lehrangebote. Schon im Abstract wird deutlich, dass Reinmann recht deutlich auf die systemimmanten Probleme der Universitäten mit E-Learning hinweist, aber auch einen möglichen Lösungsweg skizziert:

Zudem gibt der Beitrag einen Überblick über bisherige Implementationsversuche einschließlich der dabei auftretenden systemischen und psychologischen Hindernisse. Als eine Lösungsidee wird eine Verbindung von E-Learning und Wissensmanagement vorgeschlagen mit dem Ziel, die Universität wieder zum Lernort zu machen – für die Organisation und ihr Mitglieder gleichermaßen.

Die deutschen Hochschulen sind zwar vom Anspruch her Orte der Lehre und Forschung, tatsächlich ist der Stellenwert der Lehre im Universitätsbetrieb aber sehr gering. Wer erinnert sich nicht aus seiner Studienzeit an didaktisch grauenhaft durchgeführte Vorlesungen und Seminaren, die eher die Regel denn die Ausnahme waren? Und das ist sicherlich eines der Kernprobleme bei der Einführung von E-Learning.

Learning Management Systeme (LMSe) testen

Ralf Senftleben hat auf das Angebot von Udo Scharf hingewiesen, die Learning Management Systeme ATutor, Claroline, Dokeos, ILIAS, Moodle und StudIP zu testen. Dazu hat Udo Scharf Testversionen installiert, die alle mit dem gleichen Web Based Training "bestückt" worden sind.

Interessant ist natürlich Ralf Senftlebens Kommentar zur Usability:

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