April 2015

Backup mit btrfs und Performance mit dm-crypt

Logo btrfsIch hatte letztens beschrieben, dass ich auf einem Linux-Rechner als Dateisystem btrfs verwende, das wiederum in einem mit dm-crypt verschlüsselten Container installiert ist. btrfs ist für mich als Dateisystem noch relativ neu und ich sammle gerade meine Erfahrungen damit. Es hat für mich einen großen Vorteil gegenüber Ext4: man kann damit sehr bequem inkrementielle Backups machen, ähnlich wie rsnapshot oder Apples Time Machine. Diese Programme ermöglichen es einem, im Hintergrund ein beispielsweise stündliches Backup anfertigen zu lassen. Allerdings kommt es zu größeren Problemen, wenn man damit Verzeichnisstrukturen mit vielen Dateien sichern will. Ich habe beispielsweise meine E-Mails in einer Maildir-Struktur abgelegt. Aktuell befinden sich darin 148.677 Dateien, die zusammen rund 4,8 GB Speicherplatz belegen. rsync-basierte Backupsysteme stoßen hier an eine Grenze, die den Rechner minutenlang ausbremsen.

Darstellungsprobleme?

Liebe Leser, ich habe hier den Hinweis bekommen, das es zumindest mit Chrome unter Windows 7 zu Darstellungsproblemen kommt. Das wäre gut möglich, da ich per CSS die Schriftart »DejaVu Sans« als Webfont eingebunden habe. Gibt es noch weitere Leser, die Chrome unter Windows nutzen? Hat sonst noch jemand Probleme? Bitte kommentieren oder Mail an mich.

Ich bin so müde: Vorratsdatenspeicherung 2015

Es ist so ermüdend und frustierend zu sehen, wie die Politik erneut versucht, die Vorratsdatenspeicherung einzuführen und den Menschen, deren Vertreter sie sind, ins Gesicht lügen. Die Argumente zum Thema haben sich in all den Jahren nicht geändert, es gibt keine guten Gründe für die Vorratsdatenspeicherung. Im Gegenteil, es gibt mittlerweile Urteile vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe und dem EU-Gerichtshof in Luxemburg, die beide die Vorratsdatenspeicherung verworfen haben.

Aber das scheint in weiten Teilen der deutschen Politik niemanden zu interessieren. Statt dessen baut man fröhlich an einem neuen Versuch der Einführung einer solchen, diesmal unter dem Namen „Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten“. Okay, jetzt will man nur noch zweieinhalb Monate speichern. Aber dafür will man alles speichern. Auch die Daten von Anwälten und Ärzten, ausgenommen sind lediglich soziale und kirchliche Einrichtungen der Telefonseelsorge. Ärzte, Steuerberater oder Anwälte sollen also genauso in die Überwachung mit einbezogen werden wie kirchliche Einrichtungen, die keine anonyme Telefonseelsorge betreiben. Was für eine Ausnahme!

Und dann die Konzentration auf schwerste Straftaten (oder schwere, da ist man sich wohl nicht so ganz einig). Da fallen dann auch die Dealer um die Ecke darunter sowie, wie Herbert Prantl in einem Kommentar der Süddeutschen Zeitung schreibt:

Dies geschieht mit dem Trick, dass auf die Vorratsdaten auch bei leichten Delikten zugegriffen werden kann, wenn diese leichten Delikte schwere Straftaten angeblich vorbereiten. Das heißt: Es können die Vorratsdaten auch genutzt werden, wenn einer ohne Fahrkarte S-Bahn fährt; man muss das nur als Vorbereitung für eine schwere Straftat deklarieren.

Probleme mit der Samuns 840 Evo oder doch mit dem Dateisystem?

Ich habe zu Hause seit ca. einem Jahr einen Server mit einer 250GB-SSD und einer 3TB-Festplatte laufen. Ber der SSD handelt es sich um die Samsung 840 Evo, die in der Vergangenheit durch Performance-Probleme aufgefallen war (siehe z.B. heise: Samsung arbeitet an Patch für 840-Evo-Firmware). Seit einiger Zeit treten bei mir nun ebenfalls mit dieser SSD Probleme auf, ich bin mir aber nicht sicher ob es an der Hardware, dem Dateisystem oder an etwas anderem liegt. Die Symptome passen nicht so richtig zu dem bekannten Problem ds Samsung-Gerätes.

Kurz zum Aufbau des Systems: Auf derm Server ist ein Arch Linux installiert, die Festplatten  sind mit dm-crypt verschlüsselt un die verschlüsselten Container sind mit dem Dateisystem btrfs bespielt. Für die SSD ist TRIM aktiviert.

Das hat eine ganze Zeit wunderbar funktioniert. Bis vor ein paar Wochen. Mit einem Mal war eine  bestimmte Datei von der Festplatte nicht mehr lesbar:

# file /usr/lib/perl5/core_perl/auto/Encode/Encode.so
/usr/lib/perl5/core_perl/auto/Encode/Encode.so: ERROR: cannot read `/usr/lib/perl5/core_perl/auto/Encode/Encode.so' (Input/output error)

Das ist eine Datei die zur Perl-Installation gehört. Wenn ich Perl erneut installiere, landet diese Datei auch wieder auf der Festplatte und ist wieder lesbar:

Hello Drupal 7

Diese Website wurde lange Zeit von einer Drupal Version 6 angetrieben. Heute hatte ich ein wenig Zeit um auf Version 7 umzustellen. Die Gelegenheit habe ich genutzt und auch auf ein responsive Theme umzustellen.