Trends im eLearning

Stephen Downes zu Zukunft des E-Learnings

E-Learning 2.0 in Development - das war Thema von Stephen Downes auf der Innovations in Learning Conference von Brandon Hall. Ich frage mich ja, wie man Zuhörer bei einem Vortrag fesseln kann, wenn man dabei satte 70 »Folien« zeigt. Der Vorteil für uns Nicht-Teilnehmer ist aber, dass die Folien so gut wie selbsterklärend sind:

Wann Wikis wirken

In der aktuellen managerSeminare ist ein Beitrag von Constantin Gillies, der sich mit dem Thema Wikis beschäftigt: Web-2.0-Welt. Wann Wikis wirken. Ein paar Fragen konnte ich dazu im Vorfeld klären, genauso wie Nicole Dufft und Tim Bartel.

Wiki für Bürgerämter in Baden-Württemberg

Ah, heute ist es Zeit, eines meiner Vorurteile abzulegen. Denn wie ich gerade auf do-it.online gelesen habe, sind einige Behörden viel weiter, als ich dachte. Denn »unter Federführung der Stadt Freiburg« wurde ein Wiki-System für die Bürgerämter in Baden-Württemberg entwickelt.

5. Kieler Linuxtage

Morgen beginnen die 5. Kieler Linux- und Open Source-Tage. Dieses Jahr haben die Veranstalter ein nettes Programm mit klasse Referenten zusammengestellt. Ich freue mich schon sehr, endlich einmal Kris in Aktion zu sehen: »Mehr als 15 Jahre Linux - Vom „Expertensystem“ zum Arbeitsplatz, vom Server zum Desktop«. Von seinem zweiten Vortrag, »MySQL Performancetuning«, werde ich allerdings nicht ganz so viel verstehen.

September-Termine

Der September ist dicht gepackt mit interessanen E-Learning-Terminen. Unter anderem beginnt am 11. September der Fernausbildungskongress in Hamburg. Nur einen Tag später beginnt ebenfalls in Hamburg die alljährliche GMW-Tagung. Interessant an beiden Veranstaltungen: Sie beschäftigen sich mit irgendwie neuen Formen der Wissensvermittlung, aber die Wissensvermittlung während der Veranstaltungen folgt ziemlich alten didaktischen Konzepten.

Web 2.0, Bildung und staatliche Förderung - geht das zusammen?

Interessant sind die Beiträge von Jan Schmidt und Jochen Robes über den Bericht der Expertenkommission Bildung mit neuen Medien: »Web 2.0: Strategievorschläge zur Stärkung von Bildung und Innovation in Deutschland«. Als ich vom Thema zum ersten mal gelesen hatte, musste ich ja fast ausrufen: »Oxymoron! Oxymoron!«

OLPC wird nun doch von Intel unterstützt

Alles wird gut? Das Projekt One Laptop per Child startete mit wirklich beindruckenden Ergebnissen. Irgdend wann ist das Projekt dann als eine Art Konkurrenzunternehmen wahrgenommen worden, Microsoft und zuletzt Intel mit seinem »Konkurrenzprodukt« ClassMate. Doch nun ist Friede, Intel wird im Vorstand des OLPC-Projekts vertreten sein.

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Medien, Lernen, Handlungskompetenz

Ich versuche gerade ein paar Gedanken einen gemeinsamen Rahmen zu geben:

  • SPIEGEL Titelstory »Der Preis der Angst - Wie der Terrorismus den Rechtsstaat in Bedrängnis bringt«
  • Verabschiedung des Hackerparagraphen
  • Jugendmedienschutz (da ich gerade das Chaosradio 125 gehört habe).

Der neue »Hackerparagraph« ist eigentlich nur bei Politikern umstritten. Bei allen, die mit dem Thema Computeradministration oder Softwareentwicklung zu tun haben, löste das Gesetz dagegen nur Kopfschütteln aus. Mit der Verabschiedung hat der Chaos Computer Club die Unsinnigkeit des Gesetzes mit einem herrlichen Bild einer Blümchenwiese dargestellt:

Per Gesetzesänderung (§202c StGB) hat die Bundesregierung das Internet wieder zur Blümchenwiese gemacht. Da es keine Sicherheitsprobleme mehr gibt, brauchen wir jetzt auch keine Sicherheitswerkzeuge mehr.

Ebenso wie die Bestrebungen im Bereich Jugendmedienschutz und der Automatismus des Rufs nach dem Verbot von irgendwelchen »schrecklichen Killerspielen«, sobald irgendwo in der Republik etwas passiert. Sachlich ist so etwas aus medienpsychologischer Sicht überhaupt nicht zu begründen. Aber das Vorgehen der Politik zeigt eine gewisse Parallele zu den Vorgängen um den Hackerparagraphen: Die Politik agiert quasi entkoppelt von den Vorgängen der letzten 15 Jahren im Internet. Manchmal meine ich sogar das ängstliche Unbehagen in den Gesichtern der Mandatsträger greifen zu können, wenn diese sich zum Thema Internet und neue Medien äußern (müssen). Dennoch wird so agiert wie gewohnt, am Liebsten mit Verboten und strengen Regularien. Dass das den anderen politischen Forderungen, z.B. nach lebenslangen Lernen, Medienkompetenz und Handlungskompetenz (sic!) völlig widerspricht, wird nicht wahrgenommen.

Vielleicht ist es ja wirklich Zeit für einen Paradigmenwechsel in unserer gesellschaftlichen Elite. Enge Strukturen, Gebote, Formalismen, das können die falschen Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft sein. In einer sehr komplexen Welt kann der »Vater Staat« vielleicht einfach nicht mehr alle Lebensentwicklungen vorausplanen und steuern und sollte seinen »Schäfchen« vielleicht anderes Rüstzeug mit auf den Weg geben. Medienkompetenz. Handlungskompetenz. Sozialkompetenz. – Selbständigkeit.

Virtuelle Welten (auch) für den Unternehmenseinsatz

Über Einsatzmöglichkeiten von Second Life in der Geschäftswelt gab es hier ja gerade erst eine interessante Diskussion. Nun tritt StageSpace mit einem Konzept einer reduzierten virtuellen Welt an, das auch für den Einsatz im Unternehmensumfeld interessant sein könnte:

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