Diaspora

Friendica 3.4.1 ist raus

Screenshot Meldung Friendica Version 3.4.1

Es gibt die großen sozialen Netzwerke wie Facebook, Google+, SnapChat, Twitter oder WhatsApp. Ab und zu poppt auch mal eine als Facebook-Alternative betitelte Meldung in den Medien auf, zu letzt war es glaube ich Ello.

Daneben gibt es aber noch verteilte soziale Netzwerke. Das sind Systeme, die nicht auf einen zentralen Server setzen. Vielmehr ist es hier so, dass jeder Interessierte sich seinen eigenen Server aufsetzen kann und damit Teil eines globales Netzes wird. Diese Systeme zeichnen sich durch technische Robustheit, hohe Datenschutzstandards und natürlich netten Leuten aus. Das bekannteste System ist Diaspora.

Ein anderes feines System ist Friendica, ich bin ein begeisterter Nutzer. Heute ist nun Version 3.4.1 dieses wunderbaren Systems erschienen. Vielen Dank and die ganzen Entwicklerinnen und Entwickler, die für eine kontinuierliche Weiterentwicklung sorgen.

 

Neue Kontakte über alternative soziale Netzwerke finden

Wenn du ein Online-Marketer bist, kannst du jetzt weitergehen. Hier gibt es nichts zu sehen und zu lesen.

Wenn du Interesse an einem vielleicht offeneren Austausch mit neuen, interessanten Kontakten hast, dann sieh dir Friendica und Diaspora mal näher an. Diese verteilten sozialen Netzwerke sind dafür entwickelt worden, einfache und private Kommunikationsmöglichkeiten anzubieten. Auf Friendica und Diaspora dürfte man viel weniger eine Schere im Kopf haben, da diese Systeme eine größtmögliche Verschlüsselung anbieten und die Betreiber nicht darauf aus sind, so viele Daten ihrer Nutzer wie möglich herauszutragen und zu verkaufen.

Ich erwähne dass, weil die taz gerade einen netten Artikel über Diaspora veröffentlicht hat: Facebook-Alternative Diaspora wächst: Mehr Interesse an Privatsphäre.

Interesse an Friendica? Hier ist eine Liste von Friendica-Installationen. Dort kannst du dir einen Account klicken (mein Server steht da leider noch nicht auf der Liste, da muss ich mich mal drum kümmern).

Sich gegen Facebook wehren

Bisher war es ziemlich einfach, Informationen auf der eigenen Website zu veröffentlichen und dann bei Facebook mit einzubinden. Dagegen geht Facebook nun aber immer mehr vor, da der Konzern es lieber sieht, dass seine Nutzer gar keine andere Webpräsenz außer die bei Facebook haben.

Anil Dash zeigt in seinem Blogpost „Facebook is gaslighting the web. We can fix it.“an Hand von Beispielen, wie Facebook in den U.S.A gerade agiert:

E-Learning-Blog: 

Social Software dezentral

Logo Friendika Warum sollte man Facebook eigentlich nicht nutzen? Also abgesehen von den Problemen mit der Privacy und dem Abtreten von Verwertungrechten? Eine dumme Frage, denn schließlich scheint die ganze Welt über Facebook zu kommunizieren, alle sind sie dort. Oder auch nicht, Facebook hat zwar rund 750 Mio. Nutzer, aber das ganze, große World Wide Webs ist dann doch nicht verwaist. Web ohne Facebook würde vielleicht noch gehen, aber Facebook ohne (offenes) Web?

E-Learning-Blog: