Hackerparagraph

Fehlerfreie Softwareentwicklung beim BMI

Wer in der E-Learning-Branche tätig ist, weiß, wie schwer es ist, einen Webdienst oder ein Lernprogramm halbwegs fehlerfrei auszuliefern. Natürlich arbeiten in unserer Branche nicht solche Könner wie beim Bundesinnenministerium. Dort ist man sich nämlich sehr sicher, dass deren Softwareprodukte, namentlich der Bundestrojaner, selbstverständlich keine Fehler enthält, von anderen nicht analysiert werden kann und vor allem nicht entdeckbar ist.

Hacker-Tools und Trotzköpfe

Was täten Sie, wenn Sie einen Vorschlag machten, und alle, aber auch wirklich alle, die sich mit dem Thema auskennen, sagten Ihnen, dass es so nicht geht? Erst mal auf stur schalten und versuchen, den Ärger auszusitzen? Das wäre nur menschlich. Aber dann dächten Sie bestimmt noch mal nach ? und änderten Ihre Meinung, wenn sich herausstellte: Das geht so wirklich nicht.

Arbeiten ohne »Hacker-Tools«?

*seufz* Legislative, Judikative und Exekutive tun sich immer noch schwer mit diesem ominösen Internet. Ist halt weder Papier noch Handakte.

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Computerkriminalität verabschiedet, der es in sich hat. Demnach sind nämlich auch so genannte »Hacker-Tools« verboten. Der Gesetzenwurf umfasst dabei alle Programme, von denen eine Gefährdung ausgeht, unabhängig davon, ob eine kriminelle Absicht vorliegt oder nicht.