Verschlüsselung

Backup mit btrfs und Performance mit dm-crypt

Logo btrfsIch hatte letztens beschrieben, dass ich auf einem Linux-Rechner als Dateisystem btrfs verwende, das wiederum in einem mit dm-crypt verschlüsselten Container installiert ist. btrfs ist für mich als Dateisystem noch relativ neu und ich sammle gerade meine Erfahrungen damit. Es hat für mich einen großen Vorteil gegenüber Ext4: man kann damit sehr bequem inkrementielle Backups machen, ähnlich wie rsnapshot oder Apples Time Machine. Diese Programme ermöglichen es einem, im Hintergrund ein beispielsweise stündliches Backup anfertigen zu lassen. Allerdings kommt es zu größeren Problemen, wenn man damit Verzeichnisstrukturen mit vielen Dateien sichern will. Ich habe beispielsweise meine E-Mails in einer Maildir-Struktur abgelegt. Aktuell befinden sich darin 148.677 Dateien, die zusammen rund 4,8 GB Speicherplatz belegen. rsync-basierte Backupsysteme stoßen hier an eine Grenze, die den Rechner minutenlang ausbremsen.

Webmontag: E-Mail-Verschlüsselung mit OpenPGP

Das passte doch mal zur gerade aktuellen Diskussion zum Thema DE-Mail und ePost: Beim Kieler Webmontag habe ich vorgeführt, wie schnell man Verschlüsselung in Thunderbird einbauen kann (Menü Add-Ons, Enigmail auswählen und installieren und dann dem Einrichtungsdialog folgen). Anschließend gab es ein paar Folien zum Thema asynchrone Mail-Verschlüsselung mit OpenPGP, die von einer angeregten Diskussion über den Sinn von verschlüsselter Kommunikation begleitet worden ist.

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Verschlüsselung erlaubt

Merkwürdige Zeiten. Der BGH musste in einer Entscheidung betonen, dass die Verschlüsselung von E-Mails keinen dringenden Tatverdacht begründet. Vor wenigen Jahren noch hatte das Bundeswirtschaftsministerium die Entwicklung des Verschlüsselungsprogramms GNU Privacy Guard gefördert.

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