Social Software sorgt für Innovationen in Unternehmen

In dem Beitrag »Blogs und Wikis sorgen für Innovation im Unternehmen« auf silicon.de kommt unter anderm Peter Schütt, Leiter Knowlegde Management der IBM Software Group, zu Wort:

Die Wissensmanager hatten schon jede Hoffnung begraben, an die Reichtümer in den Köpfen der Mitarbeiter heranzukommen und sie profitabel einzusetzen. Social Networking Tools erlauben jetzt jedem Chef, die Schätze in den Köpfen der Mitarbeiter endlich zu heben.

Und darum fördert IBM auch intern die Nutzung von Social Software und fordert z.B. seine Mitarbeiter auf, eigene Weblogs zu führen. Die IBM ist ein Beratungsunternehmen, noch dazu ein großes. Das Wissen ihrer Mitarbeiter ist ihr Kapital und je größer eine Organisation ist, umso wichtiger wird es, Werkzeuge im Einsatz zu haben, die das Wissen der Mitarbeiter, ihre Kompetenz, den anderen bei der täglichen Arbeit zur Verfügung zu stellen.

Social Software-Tools sind weder kompliziert noch ist es aufwändig, sie den eigenen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. Psi ist zum Beispiel ein sehr leistungsfähger IM-Client für das Jabber-Netzwerk, mit dem wir bei Nitor gute Erfahrungen gemacht haben. Und bevor man ein externes Beratunghaus mit der Impementierung eines Wikis beauftragt, kann man erst mal einen Blick in diverse IT- und Projektabteilungen werfen, ob dort nicht schon aus Eigeninitiative das eine oder andere kleine Wiki bei der täglichen Arbeit erfolgreich genutzt wird. Natürlich hängt der Erfolg von diesen Tools stark von der Unternehmenskultur und auch vom Selbstverständnis der Mitarbeiter ab, aber zum ersten Ausprobieren reicht es. Wenn es dann weitergehen soll, ist externe Beratung von erfahrener Seite sicherlich sinnvoll. Glücklicher Weise ist der notwendige Beratungsaufwand in diesem Bereich doch recht überschaubar.

[via weiterbildungsblog.de]

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