2. Korb der Urheberrechtsnovelle: Die Würfel sind gefallen

Alles Jammern hilft nichts. Positiv denken und das Beste draus machen. Für die Wissenschaftler unter uns heißt das, macht mehr Open Access:

Absurd sind jedoch nicht nur solche Details, sondern auch das gesamte Veröffentlichungsprozedere in der Wissenschaft. Forscher gewinnen, in der Regel finanziert mit staatlichen Geldern, neue Erkenntnisse. Sie schreiben einen Artikel darüber für eine Fachzeitschrift und müssen teilweise für die Veröffentlichung sogar Zuschüsse an das Blatt zahlen, das ihre eigene Institutsbibliothek anschließend für teures Geld abonniert. Die inhaltliche Prüfung der Texte (Peer review) übernimmt nicht etwa der Verlag - auch hier kommen meist staatlich alimentierte Wissenschaftler zum Zug. Das Entstehen des Artikels wird also staatlich subventioniert, doch die Unibibliotheken müssen die Zeitschriften, in der ihre eigene Arbeit steckt, für viel Geld von den Verlagen wieder zurückkaufen ...

Weiterlesen bei Spiegel Online: Deutschen Forschern blüht Zukunft mit Fax und Papierkopien.

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